Sie sind hier: Gaswerk Illingen    Informationen    Aktuelles  

Gute Energie für unsere Region

Gaswerk Illingen unterzeichnet Eckpunktevereinbarung

 

 

Fakt ist: Die beschlossene Energiewende ist eine Jahrhundertaufgabe

Fakt ist auch: Diese ansruchsvolle Aufgabe kann nur gelingen, wenn Energieversorger und Energieverbraucher gemeinsam daran arbeiten. 

Nach der Katastrophe in Japan und dem daraufhin beschlossenen Atomausstieg bis 2022 soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung deutlich ausgebaut werden.

Auf Landesebene hat die saarländische Regierung den "Masterplan Energie" vorgelegt, nach dem der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch im Saarland bis 2020 auf 20 % steigen soll.

Vor diesem Hintergrund haben die saarländischen Energieversorgungsunternehmen, initiiert durch Enovos Deutschland AG, das Projekt Neistromland ins Leben gerufen. 

In einer gemeinsamen Gesellschaft wollen die beteiligten Unternehmen ihr Know-how bündeln und so den Ausbau der erneuerbaren Energien im Saarland maßgeblich und koordiniert vorantreiben. In den nächsten Jahren soll so eine Vielzahl neuer Projekte in den Bereichen Wind, Photovoltaik, Biomasse und Biogas umgesetzt werden.

Durch die Einbeziehung der Bürger, der Kommunalpolitik sowie unterschiedlicher Interessengruppen (u. a. Brachenverbände, Hochschulen, Projektentwickler, Banken und Naturschutzorganisationen) wird Neustromland auf eine breite gesellschaftliche Basis gestellt. Damit wird nicht nur der Komplexität der Aufgaben sondern auch den unterschiedlichen Interessen Rechnung getragen.

Nachdem das Eckpunktepapier am 14.10.2011 von 15 saarländischen Energieversorgern und Stadtwerken unterzeichnet wurde, hat das Gaswerk am 02. Dezember 2011 diese Vereinbarung ebenfalls unterzeichnet und damit seine Mitwirkungsabsicht dokumentiert.

Der Zweckverband hat im September mit seinen Beteiligungsgemeinden Illingen, Merchweiler und Quierschied ein interkommunales Klimaschutzkonzept gestartet, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Ministerium für Umwelt Energie und Verkehr des Saarlandes unterstützt wird. Die Mitwirkung bei Neustromland ist daher eine wichtige und sinnvolle Ergänzung auf dem Weg zur Null-Emissionen Gemeinde, so Verbandsvorsteher Dr. Armin König.

Sowohl Detlef Huth als auch Dr. Armin König bekräftigen, dass die anspruchsvollen Herausforderungen der Energiewende nur durch gemeinsames Handeln und gemeinsam getragene Entscheidungen gemeistert werden können.

Hier erhalten Sie weitere Informationen über Neustromland:

www.neustromland.de

www.twitter.com/neustromland